75 Jahre 44 508

Geschichte einer Güterzug-Lokomotive

Seit dem 30. Oktober 1987 ist ihre neue Heimat der Westerwald. Zunächst in Siershahn, wo sie rund 15 Jahre in der Bw Außenstelle im Lokschuppen stand, betreut von der BSW-Freizeitgruppe historische Fahrzeugbetreuung Koblenz.
Zum 50 jährigen Jubiläum 1991 erschien eine Broschüre, deren Herausgeber die BSW Gruppe war.

Doch zurück ins Jahr 1941 - Hersteller Kraus/Maffei Fabriknummer 16113 Baujahr 1941
Beschaffungskosten Lokomotive ohne Tender 183.000 Reichsmark.
Neulieferung 5.7.1941 Inbetriebnahme 8.7.1941 Deutsche Reichsbahn beim Bw Sagan der Reichsbahndirektion Breslau
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Einige technische Daten aus dem Betriebsbuch:
Bauart 1 ' E + 2 ' 2 ' h3 Rostfläche 4,55 m²
Kesselmitte über S.O. 3100 mm    
Kesselüberdruck 18 kp/cm² Anzahl der Heizrohre 128
Zylinderdurchmesser 550 mm Kolbenhub 660 mm
Treibraddurchmesser 1400 mm Laufraddurchmesser 850 mm
Gesamtachsstand Lok und Tender 19190 mm Länge über Puffer 22620 mm
Dienstgewicht Lok und Tender 169,05 Tonnen Leistung 1910 PSi
Höchstgeschwindigkeit vorwärts/rückwärts 80 km/h  
 

Die Jumbos bis 1945
Im östlichen Teil des Deutschen Reiches waren kriegswichtige Güter, wie Steinkohle und Erze zu transportieren. 44 508 war seit Ablieferung im Bw Sagan der Reichsbahndirektion Breslau stationiert. Einsätze waren die schweren Steinkohlezüge von den oberschlesischen Gruben über Liegnitz und Küstrin zum Ostseehafen Stettin oder in die Reichshauptstadt Berlin Ebenso kamen die Jumbos im besetzten Polen zum Einsatz. Stationierungen bis Kriegsende unbekannt.

 
Nach Kriegsende wurde sie zusammen mit weiteren Dampflokomotiven nach Westen abgefahren in die Reichsbahndirektion Wuppertal.
Erste Einträge im Betriebsbuch zeigen die Lok im Bw Bestwig kalt abgestellt bis 12.3.1946.
Dann Wechsel ins Bw Scherfede  vom 13.03.1946 bis 18.11.1946 kalt abgestellt
Ausbesserung im RAW Schwerte  vom 19.11.1946 bis 03.02.1947
Dienstaufnahme im Bw Kreuztal    vom 04.02.1947 bis 26.03.1950
Nach dem Krieg, Anfang der 50er Jahre waren bei der DB etwa 900 Loks der BR 44 vorhanden. Nicht alle kamen wieder in Betrieb, in mehreren Ausmusterungswellen wurden viele Loks verschrottet. Weitere Stationierungen aus dem Betriebsbuch:. Bw Altenhundem, Bw Hagen-Vorhalle, Bw Wuppertal-Vohwinkel bis 1966. im Jahre 1960 waren noch etwa 480 kohlegefeuerte und 32 auf ölhauptfeuerung umgebaute Loks im Einsatz.
Bw Gelsenkirchen-Bismarck        vom 22.09.1966 bis 30.10.1987
Bis zum Ende ihrer Betriebszeit hat die 44 508 rund 1.900.000 km zurückgelegt (laut Betriebsbuch Zweitausfertigung)
 

Rückblick auf die letzten Jumbos im Ruhrgebiet.

Bis zum Ende der Dampflokära im Revier beförderten die Jumbos, BR 044 schwere Kohle-, Koks-, und Kohlefeinstaub-Ganzzüge von den Schächten der Bergwerke zu den Kohlekraftwerken und den Hochöfen der Stahlindustrie.
Erz für die Stahlwerke brachten Lokomotiven der BR 042 und 043 der Bw’s Emden und Rheine ins Revier. Als Rückleistung transportierten sie Kohle, Stahlerzeugnisse und Autos für den Export zu den Nordseehäfen.
Im Jahre 1976 wurden die letzten 39 Jumbos in Gelsenkirchen-Bismarck stationiert.
Weitere Dampflokstationierungen waren 39 BR 050-053 im Bw Duisburg-Wedau.
Im Bw Emden 7 BR 043, im Bw Rheine 16 BR 043 und 33 BR 042. Insgesamt 134 Dampflokomotiven.
Im Mai 1976 waren in anderen Direktionen die Dampflokeinsätze beendet. z.B. Gremberg (BD Köln), Betzdorf (BD Essen), Lehrte und Ottbergen (BD Hannover).

Doch nicht alle 39 Jumbos in Gelsenkirchen-Bismarck waren noch einsatzbereit.
Einige wurden nur papiermäßig Umbeheimatet und blieben in ihren Heimatbetriebswerken kalt abgestellt.
So waren in Ge-Bismarck 044 122, 177, 215, 216, 318, 377, 379, 383, 384, 402, 424, 442, 465, 472, 508, 556, 650, 651, 652, 654, 754, 943 also 22 Loks.
Mit Frontschürze gab es noch folgende Jumbos 044 067, 434, 481 und 508.
Bis zum Jahresende 1976 stellte man noch 044 122, 379, 383, 384, 472, 651, 652, 654 und 671 ab.
Loks aus Ottbergen kamen doch noch in Betrieb 044 209, 404, 434, 481 sodaß am 1. Januar 1977 nur noch 18 Betriebsfähige und 2 z Loks zur Verfügung standen. 044 209, 215, 216, 318, 402, 404, 424, 434, 442, 465, 481, 508, 552, 556, 650, 754, z gestellt 044 360 und 943.

Letzte Einsätze der 044 508 vor Sonderzügen und auf Fahrzeugausstellungen.
Im April 1976 bekam sie eine Neulackierung mit weißen Zierstreifen an den Rändern und der Frontschürze, wurde damit zur „Starlok“ des Bw Gelsenkirchen-Bismarck. Sie war für die zahlreichen Sonderfahrten ausgewählt worden.
Auf vielen Veranstaltungen waren von 1975 bis 1977 Dampflokomotiven im Einsatz vor Sonderzügen und auf Fahrzeugsaustellungen zu erleben. So z.B. Stolberg 1976, Rheine 1977 und im Mai 1975 zum Dampfabschied in der Eifel, kam die 44 508 nach Mayen, im Schlepp die Bergwerkslok Walsum 5.
In den letzten Tagen des Dampfbetriebs, am 10 und 11. September war sie mit Loks der BR 042 und 043 und 050 im Bw Rheine vor dem Lokschuppen aufgereiht.
44 508 wurde noch bis Mai 1977 im Planverkehr eingesetzt, vom Bw Gelsenkirchen-Bismarck aus. Dort waren bis zum Schluß etwa 39 Kohlegefeuerte Dampfloks 044 beheimatet. Die letzten Jumbos im Ruhrgebiet wurden im Bw Gelsenkirchen-Bismarck zusammen gezogen.
Am 23. Mai 1977 brachte 44508 eine Fuhre Ausstellungsfahrzeuge von Gelsenkirchen Bismarck zurück nach Bochum-Dahlhausen. Damit endete der Einsatz kohlegefeuerter Jumbos auf den Gleisen der DB im Bundesgebiet. Nur 3 Tage später, am 26. Mai 1977 wurde sie ausgemustert.
Nur noch die ölgefeuerten Loks der BR 42 und 43 der Bw Rheine und Emden konnten sich im Norden behaupten.
Bis auch hier im September 1977 Schluß war.
Das Dampflokverbot auf den Gleisen im gesamten Bundesgebiet war in Kraft. Am 11. September 1977 endete der Dampfbetrieb bei der Deutschen Bundesbahn, mit einem Dampflokfest der Superlative im Bw Rheine. Ausgestellt war auch 44508. 
Nicht alle Jumbos wurden verschrottet, einige haben als Denkmal, in Eisenbahnmuseen oder in Fahrzeugsammlungen überlebt in Deutschland, Österreich und in den Niederlanden.
 

 
4 Fotos aus dem Bildarchiv der Eisenbahnstiftung mit freundlicher Genehmigung von Joachim Bügel
Starlok im Bw Gelsenkirchen-Bismarckmit 44 318 im Bw Gelsenkirchen-Bismarckmit 2 weiteren 44er Gelsenkirchen-BismarckAusstellungsfahrzeuge nach Stolberg
 
Laut einer Notiz im Betriebsbuch war sogar die Wiederinbetriebnahme im Jahre 1982 geplant. Daraus wurde leider nichts, so wurde stattdessen die ölgefeuerte Dampflok 41 360 von der BSW-Gruppe in Gelsenkirchen-Bismarck betriebsfähig aufgearbeitet. An den Jubiläumsfahrten in Nürnberg 1985 fehlte dann eine Dampflok der BR 43 oder 44. Andere DB Baureihen erhielten den Vorzug 01, 23, 50, 64.
So blieb 44508 im Lokschuppen in Gelsenkirchen stehen.
Im Mai 1984, als in Siershahn das 100 jährige Bestehen der Westerwaldbahn Staffel - Siershahn -  Altenkirchen und Engers - Siershahn gefeiert wurde, war 44508 in der Fahrzeugschau im Bahnhof Siershahn zu bestaunen.

 

044 508-0 in der Bw Außenstelle Siershahn im Westerwald 1987 bis 2002

Im Sommer 1987 wurde die BSW-Freizeitgruppe historische Fahrzeugbetreuung Koblenz gegründet. Einige Eisenbahner um Adolf Bongartz wollten hier in der Region Mittelrhein eine Dampflokomotive in ihrer Freizeit aufarbeiten. Das Verkehrsmuseum Nürnberg bot die 44508 an, letzte DB BR 44 mit Frontschürze. Am 30 Oktober 1987 wurde sie mit einer V 200, der 221 137-3 (ozeanblau/beige), Lokführer Manni Kantel, von Gelsenkirchen nach Siershahn geschleppt.
Nur eine Handvoll Personen hatten Kenntnis von dieser ungleichen Fuhre und so gibt es nur wenige Bilder von dieser Aktion. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit vollzog sich dieser Transport.

Am regnerischen und nebligen Nachmittag traf das rollfähige Ausstellungsstück, geschleppt von 221 137-3, in Siershahn ein. 044 508-0 wurde zunächst von der Diesellok auf die Drehscheibe geschoben, mit ihrem Gesamtachsstand (Lok und Tender) von 19.190 mm paßte die Lok genau auf die Drehscheibe. Der nächste Schritt war schon etwas schwieriger. Bei der Belastung durch die Lokomotive stellte sich ein Höhenunterschied von ca 2 cm zum Schuppengleis heraus. Der Versuch mit einer Seilwinde die Lokomotive in den Schuppen zu ziehen, scheiterte kläglich, weil das Stahlseil riß. Weitere Versuche gab man bei hereinbrechender Dunkelheit auf. Erst am nächsten Morgen gelang mit Hilfe eines Unimogs der örtlichen Feuerwehr den schweren Koloß auf das Schuppengleis zu drücken.




4 Fotos von der Ankunft in Siershahn
 
 

Schon einmal, im Mai 1984, war die 044.508-0 in Siershahn zu Gast. Als Ausstellungsstück nahm sie an den Feierlichkeiten zum 100 jährigen Bestehen der Westerwaldstrecken Engers-Siershahn-Altenkirchen und Staffel-Siershahn teil.

Seit ihrer Ausmusterung am 26. Mai 1977 war sie im Bw Gelsenkirchen-Bismarck abgestellt.

Siershahn wurde als Unterstellort gewählt, weil das Bw Koblenz 1 (Koblenz-Mosel) stillgelegt wurde und in naher Zukunft einem Großparkplatz weichen mußte, weitere Anlagen im Raum Koblenz sind nicht mehr nutzbar. Neben Siershahn war noch das Bw Altenkirchen vollständig vorhanden, dieses wurde jedoch im Mai 1991 abgerissen und die Gleise entfernt.
Das Bahnbetriebswerk hatte einen vierständigen Rundschuppen und eine 20 m Drehscheibe, gerade groß genug für die Aufnahme der großen Schlepptenderlok. Zwei Nebengebäude, die ehemalige Lokleitung und die Bahnmeisterei. Sämtliche alten Anlagen für die Dampflokbehandlung Wasserkräne und Kohlenbansen nebst Bekohlungskränen waren nicht mehr vorhanden. Für die Schienenbusse VT 98 und Dieselloks BR 212/213 gab es eine Dieseltankstelle.
Die folgenden Untersuchungen zeigten das Ausmaß der Schäden. Große Teile des Tenders und das Führerhaus der Lokomotive waren von Durchrostungen stark betroffen. An ihrem ehemaligen Standort, Bw Gelsenkirchen-Bismarck, waren keine Arbeiten an der Lok durchgeführt worden. Die dortige BSW-Freizeitgruppe arbeitete die ölgefeuerte 41 360 betriebsfähig auf. 
Eine Überraschung für Anwohner und Eisenbahnfreunde war der Standort der 44 schon. Waren doch zu diesem Zeitpunkt die Gerüchte einer Umgehungsstraße im Gespräch, deren Planungen bald 1988 schon die alte Turnhalle des ESV = Eisenbahner-Sport-Vereins weichen mußte.

 

Die ersten Jahre ab 1988

Im vierständigen Lokschuppen war die BSW-Freizeitgruppe zunächst einmal bemüht, die nötigen Arbeitsbedingungen zu schaffen. In den nächsten zwei Jahren kamen Werkzeuge aller Art hierher. Maschinen, Kompressoren und Lokomotivteile, wobei mir die alte Drehbank und die Standbohrmaschine in guter Erinnerung sind. Vier hydraulische Hebeböcke wurden installiert. Die Beleuchtung optimiert, neue Stromkabel verlegt, die schon demontierte Heizung wieder instandgesetzt. 

Die 44 stand seit ihrer Ankunft im Schuppengleis 4, Schornstein zum Tor.

Am 2. und 3. Juli 1988 konnte sie beim Bahnhofsfest in Koblenz dem interessierten Publikum  vorgestellt werden. In der Hoffnung weitere Mitglieder und Spenden für die Aufarbeitung zu erhalten. Dieses sollte ihr letzter "Ausflug" gewesen sein. Zurückgekehrt nach Siershahn, wurde die Lok mit dem Schornstein voraus in den Schuppen gestellt (Gleis 4), der Tender abgekuppelt und auf dem Nachbargleis (Gleis 3) abgestellt. 

Im Winter 88/89 wurde der Kasten vom Tender angehoben und ausgeachst.

Die Seitenwände des Kohlen- und Wasserkastens waren an vielen Stellen durchgerostet! Davon konnte sich jeder überzeugen, der die Lokomotive als Ausstellungsstück an vielen Bahnfesten bis 1984 besichtigt hatte.

Die folgenden Arbeiten kamen einem Neubau des Tenders gleich. Große Teile der Außenwände mußten ausgewechselt werden. Die Drehgestelle wurden nach Köln-Nippes überführt, dort gesandstrahlt und die Radsätze und Achsen überholt. Die Zug- und Stoßeinrichtungen im RAW Meiningen aufgearbeitet. Im Jahre 1993 war der Tender wiederhergestellt. Das Fabrikschild war angeblich nicht mehr zu retten und so wurde ein neues aber falsches angebracht. Das ist aber nie in Westerburg angekommen.

Mittlerweile hatten sich die Mitglieder in der ehemaligen Lokleitung niedergelassen. Hier gab es noch fließendes Wasser und Strom, eine Heizung, Toilette, Abstellräume, Küche, Umkleideraum und Aufenthaltsraum. 

Im Sommer 1990 wurde das Führerhaus von der Lokomotive abgehoben, alte Bleche entfernt bis nur noch die Verstrebungen übrig blieben. Nach der Neubeblechung, Grundierung, Neuanstrich war es Ende des Jahres 1994 wiederhergestellt.

 

Im August 1991 wurde ein elektrischer Hilfskohlenkran aus Wuppertal ins Bw überführt und im Dezember des gleichen Jahres kam die AEG Prototyplok 182 001. Der Kran leistet gute Dienste für die nächsten Demontagearbeiten an der Lok und am Tender. Er wird mit Starkstrom betrieben, nach Überholung und Neulackierung voll funktionsfähig zum Heben und Fahren, solange das dicke Verlängerungskabel reicht, das einzige betriebsfähige Ausstellungsstück zu dieser Zeit.

 

Rückblick 1991

Seit 4 1/2 Jahren wird im Lokschuppen an der Aufarbeitung der 44 508 gearbeitet

Leider sieht die Zukunft, trotz positiver Aussagen seitens der DB-Direktion Köln, Herrn Beck, nicht gut aus. Ein in Bahnhofsnähe ansässiges Großunternehmen, die Firma Keram-Chemie, möchte das Gelände für ihre Zwecke nutzen, als Parkplatz und Abstellplatz für Kesselwagen mit Chemikalien. Die BSW-Freizeitgruppe fühlt sich von der DB im Stich gelassen.

Ein weiteres Problem war die Beschaffung von speziellen Ersatzteilen und Werkzeugen. Sehr oft war auch schon mal viel Glück nötig, um rar gewordene Teile bei einer DB-Dienststelle zu ergattern. Die Dampflokära ist eben schon einige Jahre zu Ende. Vielerorts wurden nicht benötigte Ersatzteile weggeworfen. Andere Lagerverwalter verwalten ihre Raritäten bis zum heutigen Tag, manche Materiallager erwiesen sich nach genauer Durchsuchung als wahre Fundgruben. Sogar hinüber in die damalige DDR, zur Reichsbahn, reichten die Beziehungen, konnten wertvolle Teile eingetauscht werden. Im wiedervereinigten Deutschland geht es nun etwas leichter, verfügt doch die Deutsche Reichsbahn über etliche verschiedene Baureihen, welche noch täglich im Einsatz stehen. Zahlreiche betriebsfähige Dampflokomotiven der Reichsbahn finden in den alten Bundesländern neue Besitzer. Auch ausgemusterte Loks finden ihre Abnehmer, so zum Beispiel im März 1992 als 28 Maschinen auf einmal in Hermeskeil eintrafen.

Darunter auch einige 44er

Unterdessen war auch eine Spendenaktion angelaufen, wichtig vor allem, war die großzügige Unterstützung einiger regionaler Firmen, ohne diese die Aufarbeitung der Lokomotive (Stand 1992) nicht hätten durchgeführt werden können. Die offiziellen DB-Stellen im Raum Koblenz stehen diesem Projekt eher skeptisch gegenüber. 

 

Im Frühjahr 1992 geistert ein Gerücht durch Siershahn. Die Firma Keram-Chemie will mit einem Landtausch das Gelände der Bw Ast Siershahn übernehmen. Die Sache sei vom Gemeinderat behandelt worden. Die Firma möchte auf dem Gelände einen Parkplatz und eine Abstellmöglichkeit für Kesselwagen (mit Chemikalien) errichten. Im Lokschuppen soll eine Anlage zur Druckprüfung von Kesselwagen entstehen.

Das wäre das "Aus" für die BSW-Freizeitgruppe und die 44 508 in Siershahn. Von der DB wird das ehemalige Bw Linz/Rhein als Ausweichquartier angeboten.
Über Herrn Jüptner kontaktiert Adolf Bongartz den Verfasser dieser Zeilen. Ein Hilferuf, der nicht ungehört bleibt. Zu dieser Zeit sorgt der Niedererbacher Viadukt für Schlagzeilen in der Heimatpresse. Der dortige Gemeinderat hat bei der Unteren Denkmalschutzbehörde des Westerwaldkreises einen entsprechenden Antrag gestellt. Diesem Beispiel folgend begebe ich mich Mitte April (nach vorheriger Anmeldung) nach Montabaur und suche Frau Schrammel-Scheel in der Kreisverwaltung auf. Nach Schilderung des Falles Siershahn, weise ich auf die Folgen im Bw Altenkirchen hin, dieses dürfe in keinem Falle wieder geschehen. Schon gar nicht in Siershahn. Zum angekündigten Termin, am 30.04.1992, findet sich die Beauftragte des Denkmalschutzamtes von Rheinland-Pfalz, Frau Schumacher aus Mainz, am Bw in Siershahn ein. Da das Gebäude des Lokschuppens "nur" etwa 60 Jahre alt ist, besteht wenig Hoffnung auf Denkmalschutz. Ich hebe dagegen hervor, die Anlage als Ganzes sei Erhaltenswert, weil diese im Westerwald und angrenzender Gebiete die letzte Funktionsfähige ihrer Art sei.

Leider wurde der Antrag auf Denkmalschutz Negativ entschieden, mit der Begründung, daß diese Anlage erst Mitte der zwanziger Jahre entstanden ist und mehrmals verändert wurde. Wahrscheinlich war aber das Tauschgeschäft zwischen DB und Keram-Chemie wichtiger, als auf die Hoffnungen und Wünsche der BSW-Freizeitgruppe einzugehen.

Nach dieser Aktion wurde der Verfasser dieser Zeilen Mitglied bis zur Auflösung der BSW-Freizeitgruppe Ende 2002.

Die Drehscheibe:

In den Wintermonaten und im Frühjahr wurden die Holzschwellen unter dem äußeren Laufkranz ausgewechselt, derzeit (Mai/Juni 1992) wird fleißig an und im Steuerraum der Drehscheibe gearbeitet. Die Holzverkleidungen der Seitenwände und des Daches, sowie beschädigte Fensterscheiben werden ausgewechselt. Übrigens, die Steuerung ist immer noch im Originalzustand aus dem Baujahr 1927! Der Antriebsmechanismus wird mit einem Schloß gegen Unbefugte gesichert, da das Gelände frei zugänglich ist. 

Am 30.05.92 gegen 15.30 ertönt der markante klang eines Läutewerkes, welches von einem Aktiven instandgesetzt wurde. Das Läutewerk stammt von der 023.039 (Bw Crailsheim), das Adolf Bongartz als Geschenk überreicht wurde. Vollbahnlokomotiven wie die BR 44 besaßen diese Einrichtung nicht, Läutewerke erhielten nur Lokomotiven, die auf Nebenbahnen im Einsatz standen, wegen der ungesicherten Wegeübergänge.

 

Erster Tag der offenen Tür am 26. September 1992. Bei regnerischem Wetter verirrten sich nur wenige Besucher in die Anlage.

 

Das Jahr 1993

Das Gelände gehört nicht mehr der DB AG. Es befindet sich seit August 1993 im Besitz der Firma Keram-Chemie, welche der BSW-Gruppe ein vorläufiges Bleiberecht überlassen hat, da die Firma noch keine eigene Nutzung für das Gelände hat. 

Bisher durchgeführter Arbeitsaufwand.

Für diverse Arbeiten im Lokschuppen, Einrichtung, Aufstellung von Maschinen und Hebeböcken, Erneuerung elektrischer Anlagen usw, Instandsetzung des Tenders wurden ca 4000 Arbeitsstunden aufgewendet. Für die Wiederinstandsetzung der 20 Meter Drehscheibe wurden ca 500 Arbeitsstunden investiert.

Im Verlauf des Sommers (Stand Mai 1993) werden alle äußeren Teile an der Lokomotive abgebaut, gleichzeitg wurde die Lokomotive ausgeachst, d.h. das Oberteil wird angehoben (Rahmen, Kessel) und das Triebwerk, Treib-, Kuppel- und Laufachsen kommen zur Aufarbeitung nach Meiningen/Thüringen. Dort werden die Achsen mit den Lokomotivrädern vollständig überholt. Während dessen wurde in Siershahn der Rahmen vermessen (durch Mitarbeiter aus Meiningen) und danach die Lokomotive weiter zerlegt.

Für die weiteren Arbeiten an der Lokomotive werden nochmals etwa 5000 Arbeitsstunden geplant.

Irgendwann in diesem Zeitraum reifte bei Adolf Bongartz der Entschluß heran, die 44 508 nicht nur äußerlich Aufzuarbeiten sondern in den betriebsfähigen Zustand zu versetzen. Wie sonst lassen sich die Arbeiten der nächsten Jahre erklären.

Jahre 1994 bis 96

Anfang 1994 wurde mit der Entkleidung des Kessels begonnen, alle Kesselbleche, sämtliche äußeren Rohrleitungen sowie der Vorwärmer wurden entfernt, gereinigt, gesandstrahlt, ausgebessert und lackiert. Diese Arbeiten zogen sich das ganze Jahr hin. 

 

Anfang 1995 begann man mit den Arbeiten im Kesselinneren.

Entrohrung, alle 171 Heiz- und Rauchrohre wurden entfernt, mit Muskelkraft aus dem inneren gezogen. Danach wurden bis zu 1 cm dicke Kalksteinschichten entfernt. Von außen begann man mit der Entrostung des Kessels, während das innere gesandstrahlt wurde.

Die in den beiden Rohrwänden verbliebenen Endstücke mußten heraus gebrannt werden, ohne die Löcher  zu beschädigen, das zog sich einige Wochenenden hin. Weitere Arbeiten am Kessel: Stehbolzen ausbohren, beide Rohrwände planschleifen, das dauerte ebenfalls einige Wochen. Waschluken ausbauen, aufarbeiten, die dazugehörenden Futter reinigen. Arbeiten an den Zylindern und der Steuerung. Zerlegung der Lichtmaschine (Dampfgenerator) Kesselventile usw. Das fast fertiggestellte Führerhaus erhielt neue elektrische Leitungen und Armaturen.

 

Kesseluntersuchung durch den Kesselprüfer am 25.8.1995 mit dem Resultat, das der Kessel mit geringem Aufwand Instandgesetzt werden konnte.

 

Sobald weitere Mittel zur Verfügung gestellt werden, wird die Aufarbeitung fortgesetzt und ein Kesselprüfer beauftragt, die BSW-Freizeitgruppe bis zur Hauptuntersuchung zu begleiten.

Ende des Jahres 1995 läuft das Bleiberecht der Keram-Chemie aus. Für die Verlängerung werden Verhandlungen geführt.

Die hintere Stehkesselseitige Wand soll auf den Rat des Kesselprüfers entfernt werden. Die Materialstärke wäre zwar ausreichend, die Wand müßte aber bald ausgetauscht werden. 

 

Tage der offenen Tür am 20. und 21. April 1996 Tage des offenen Schuppentores im Bw Siershahn

Alle Fahrzeuge werden ausgestellt und der Öffentlichkeit präsentiert. Die Eisenbahnfreunde Betzdorf sind mit einer Draisine gekommen, aus Ransbach der Lanz-Bulldog-Klub. Am Sonntag kommen zwei Sonderzüge nach Siershahn. Der Kölner Eisenbahn Club mit 41 241 und 41 360 und der Arbeitskreis Eifelbahn mit dem legendären Dieseltriebzug VT 11.5 BR 601

Hunderte Besucher überfluteten die Anlage und belebten die Verkaufsstände diverser Eisenbahnvereine, welche eigens dafür angereist waren.

Jahre 1997 bis 2000
Planungen für die Brexbachtalbahn als Zubringer zum IC Bahnhof Montabaur
Nach Auffassung des Planungsbüros Manns&Partner, wäre eine Verbindungskurve der Strecken Engers-Montabaur im Bereich des Bw-Geländes für den Zubringerdienst von Koblenz zum ICE-Bahnhof Montabaur zu bauen, dafür soll der Lokschuppen abgerissen werden, doch die KC lehnte diesen Vorschlag ab. (Der Grundstücktausch mit der DB ist deutlich zu Ungunsten der KC ausgefallen)
Ein Jahr später geriet ein Firmenanteil in die Pleite. Die KC muß 25 Mio DM Verlust verkraften. Die KC hat an dem Gelände kein Interesse und möchte es verkaufen. Das Bleiberecht im Bw scheint nun auf weitere Jahre gesichert.
Im März mußte Gleis 1 geräumt werden, Bedarfsanforderung der KC. Diese hatte der Firma Steuler einen Gleisanschluß zur Verfügung gestellt wo verfahrenstechnische Versuche gemacht wurden. Nach Verkauf der Firma Steuler, kündigte der neue Besitzer der KC den Anschluß, das ganze Material soll nun in den LS auf Gleis 1 gelagert werden.

Die beiden BSW-Gruppen in Koblenz haben von der DB AG Niederlassung Köln das Gelände des ehemaligen Bww in Koblenz-Lützel zur Verfügung gestellt bekommen. Die ältere Gruppe um A. Bongartz hat seit 1987 ihr Domizil im ex Bw Siershahn ca 60 Mitglieder/ Aufarbeitung 44.508/ Leihgabe 182.001 Die jüngere Gruppe um Wolfgang Irlich möchte DB Personenwagen, Post + Packw. erhalten, weiterhin hat sie eine E 16 erhalten. (Über 100 Mitglieder)  

In Koblenz-Lützel befinden sich schon 182.001 und die E 16 im Lokschuppen. A. Bongartz und seine Mitarbeiter wollen sich im kommenden Frühjahr die noch vorhandene (aber in desolatem Zustand) Drehscheibe ansehen und reparieren. Die 44.508 wird in Siershahn bleiben, die Lok wird bald ausgeachst und ist dann lange Zeit nicht transportfähig. 

1998

Plandampf in den Sommermonaten von Düsseldorf und Köln nach Koblenz

Die BSW-Freizeitgruppe hat sich bereit erklärt, die Dampflokomotive 50 1531 im ex Bww Koblenz-Lützel mit Wasser zu versorgen, Dafür wurde eine Hochleistungspumpe installiert. An einigen Wochenenden im Sommer wurde diese Aktion von Freiwilligen der Gruppe durchgeführt.

Im August wurde der Dienst wegen eines defektes der Lok eingestellt.

Tage des offenen Schuppentores am 5.und 6. Juni 1999 (Umsatz über 5.000 DM).


 2000

Namensänderung ab 11.1.2000 Freizeitgruppe Dampflok 44508 um Verwechselung mit der Koblenzer Gruppe (heute DB Museum) zu vermeiden.

 

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Tonbergbaumuseum im August.
Tage der offenen Tür am 12. und 13. August 2000
 im Lokschuppen der Bw-Ast Siershahn und im Tonbergbau-Museum in Siershahn. Die Freizeitgruppe Dampflok 44.508 gestaltet wieder ein buntes Rahmenprogramm, Führerstandsmitfahrten auf ihrer Köf, Lanz-Bulldog-Ausstellung, kleine Modellbahnbörse, Tombola, Fotoausstellung, Infostände.
Fortschritte an der betrieblichen Aufarbeitung der Dampflok 44.508. Es hat sich allerhand getan seit dem letzten Jahr.
Im Tonbergbaumuseum in Siershahn, nur 500 m vom Lokschuppen entfernt, erwartet Sie die Geschichte der Tongewinnung vom Glockenschacht zum modernen Tagebau in der historischen Schachtanlage „Gute Hoffnung“. Hier finden Sie Tonbergbau zum Anfassen, Gleisanlagen mit Förderwagen und Feldbahnlokomotiven, Tonpflug, Fräslader, Haspel, Stech, Hacke, Spieß. Dort ließen sich nur wenige Besucher blicken.

Die Modellbahnbörse erzielte ein gutes Ergebnis und wurde am 7.1.2001 nochmals im Lokschuppen veranstaltet.  


Das Jahr 2001 brachte umwälzende Veränderungen, welche schließlich zum Scheitern des Projektes in Siershahn führten. Dazu liegen einige Schriftstücke von der SGL Acotec, Rechtsnachfolger der Keram-Chemie, dem BSW und Verkehrsmuseum Nürnberg vor.
Im Frühjahr des Jahres wurde vom 1. Vorsitzenden bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Wirges ein Antrag auf Denkmalschutz für die 44508 gestellt um den Standplatz in Siershahn abzusichern. Das ging gehörig schief denn der Justiziar von SGL Acotec wurde umgehend von diesem Vorgang unterrichtet. So nahm das Unglück seinen Lauf. Die Firma SGL Carbon Group kündigte das Nutzungsrecht zum 30. Juni 2001! (Fax vom 16.5.01)

Vom Verkehrsmuseum Nürnberg als Besitzer der 44508 wurde erklärt das der Standort Koblenz-Lützel für die 44 nicht in Frage kommt. Das VM wird sich an den Kosten für die Rollfähigkeitsherstellung nicht beteiligen. Die 44508 wird aus dem Bestand der museal zu erhaltenden Lokomotiven ausgeschlossen und dafür die 44 1093 Öl aufgenommen, welche bekannterweise Betriebsfähig ist.
Der BSW-Gruppe wurde ein Leihvertrag angeboten, der wegen fehlender Rechtsfähigkeit der Gruppe nicht machbar ist. Wird der Leihvertrag bis zum November nicht abgeschlossen droht das VM mit der Verschrottung der Lok. Eine andere Möglichkeit wäre die Überführung nach Gelsenkirhen zur dortigen BSW-Gruppe, also wieder dahin zurück, wo sie eigentlich herkam.

Stand der Arbeiten im Frühjahr 2001
Der Rahmen ist vollständig vorlackiert und gereinigt, wird demnächst fertig lackiert. Der Aschekasten ist demontiert und wird größtenteils erneuert.
Die meisten Lagerbüchsen sind neu hergestellt, die stellkeile entsprechend bearbeitet worden, sodas zielgerichtet auf eine Einachsung hingearbeitet wird. Die zylindergruppe ist fast vollständig gereinigt und vorlackiert, die Gewindebolzen für schieberkastendeckel und Zylinderdeckel sind in auftrag gegeben worden, sodas Ende des Jahres mit dem Zusammenbau einzelner Antriebsteile begonnen werden kann. Die Radsätze sind zum Transport nach Meinigen vorbereitet, die Lagerschalen überprüft. Kleinteile und einzelne Baugruppen wurden bereits montiert.

Am 24. November 2001 wurde der Verein WEF 44508 e.V. Weterwälder Eisenbahnfreunde 44508 gegründet um den Erhalt des Jumbos sicherzustellen. Noch vor Weihnachten wurde ein Brandbrief an die Firma SGL Carbon AG nach Wiesbaden geschickt.
Das gleiche Schreiben wurde auch an kommunale und Landtagspolitiker geschickt.
Minister Arthur Bauckhage Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz
Landrat Peter Paul Weinert in Montabaur / MdL Ulla Schmidt / MdL Harald Schweitzer /  Verbandsgemeindebürgermeister Michale Ortsseifen, VG Wirges / Ortsbürgermeister Siershahn Gustav Böckling / Dr. Köhler Landschaftsmuseum Hachenburg / Franz-Otto Smits, Stiftung BSW Region West und SGL Acotec GmbH in Siershahn.

Bis zum 31. März hatten die BSW-Gruppe und WEF 44508 das Siershahner Gelände geräumt Inventar, Werkzeuge, Maschinen und Lokteile wurden in Güterwagen verladen, ein Teil bei der Bundeswehr in Westerburg zwischengelagert. Güterwagen, Kohlekranwagen und Kleindiesellok Köf wurden auf Bahngleisen abgestellt. Nur die 44508 kann noch nicht aus dem Schuppen heraus:

Sie steht dort aufgebockt ohne Achsen, Räder und Federn. Die werden zurzeit im Dampflokwerk Meiningen (Thüringen) aufgearbeitet. Dafür wurde der Betrag von 25.000 DM aufgebracht, der zum großen Teil aus Spenden gezahlt wurde.

Die Lok soll schnellstmöglich eingeachst und rollfähig gemacht werden, damit auch sie weggefahren werden kann.


Durch die Räumung des ehemaligen Bahnbetriebsgeländes hat die Firma SGL Acotec dem Verein WEF 44508 die Möglichkeit eingeräumt die 44 wieder einzuachsen. Aller vorraussicht nach werden die Achsen am 13. Mai aus Meiningen zurückgeholt.

 

Die 44 508 hat das Bw Siershahn verlassen

Am Freitag, dem 14.06.2002 lief die endgültige Frist der Firma SGL Acotec zum Verlassen des Bw Siershahn aus. Auch die bereitwillige Zahlung eines Nutzungsentgeltes für die Monate April bis Juni 2002 durch das Verkehrsmuesum Nürnberg und das BSW in Höhe von 600 Euro ermöglichten

keine Verlängerung des Bleiberechtes, um einen einigermaßen geordneten und nicht einen überhasteten Abzug durchführen zu können.

Die 44 508 und die weiteren Fahrzeuge verließen somit das Bw - Gelände in Sierhahn am 14.06.2002 um 16:42 Uhr. Ein denkwürdiger Zeitpunkt, denn damit geht eine weitere historische Bahnanlage verloren. Die 44 508 befindet sich nun an einem sicheren Standort und wartet auf den Weitertransport nach Westerburg, in das dortige ehemalige Bahnbetriebswerk.

Bis zur Überführung verblieb die Lok im Gleisanschluß der Spedition Selbach in Staudt im Industriegebiet Feincheswiese. 

Die Freizeitgruppe Dampflok 44508 wurde zum 31.12.2002 aufgelöst. Nachfolgende Aktivitäten werden von den WEF 44508 durchgeführt.

 

Fortsetzung folgt mit der Überführung der 44 nach Westerburg
 
 

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